Ein Meer dazwischen

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„Mönch am Meer“ von Caspar David Friedrich.

Dieses Bild ist der Ausgangspunkt der Erzählung. Der Beginn aller Fragen. Wo beginnt das Meer? Ab wann verliert man festen Boden unter den Füßen? Dort wo das Meer beginnt, fängt die Weite an. Das Meer, welches im Rhythmus der Wellen heranrollt und sein Rauschen einen Rausch verursacht. Was ist der Tod? Was der Himmel und Hölle? Wo beginnt die Liebe? Ab wann verliert man festen Boden unter den Füßen? Dort wo die Liebe beginnt, brandet das Leben, bringt aus dem Rhythmus, steigert sich zu einem Rauschen, endet in einem Rausch. Das Meer ist das Meer, ist das Meer. Und die Liebe? Ist eine Zumutung, weil sie wie die Zeit vergeht? Liebe fließt, überließt, verfließt.

Louise lebt mitten im Meer auf einem schmalen Stück Sand. Dort steht sie am Ufer und hört, wie die Wellen Fragen an sie heran wälzen: Was ist Heimat? Was ist Zeit? Was ist Literatur? Lou schreibt, versinkt in der Literatur. So sehr, dass sie eines Tages bei einem Spaziergang im Sylter Watt ihren Mantel vergisst und die Orientierung verliert. Ist die Literatur schuld? Ist Literatur so gefährlich? Muss sie gefährlich sein und schön, damit sie Leben verändert? So gefährlich, dass sich ein neuer Lebensweg auftut?

Eine Erzählung, welche die Malerei, die Literatur und die Philosophie verbindet.

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