Kunst und Literatur

Literatur ist Leidenschaft, ist wie Liebe. Ist Freude, ist Hymne, Gesang, ist Daseinsjubel. Immer neue Worte finden. Ihnen Farben verleihen. Farben, die aus den Festen des Lebens fließen. Worte, geschliffen scharfe Diamanten funkeln, blenden, brillant. Erinnerungen fließen, überfließen auf Papier. Literatur als Akt der Schöpfung. Literatur offenbart wie Menschen sich in der Begegnung erschaffen.

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Aquarellmalerei ist weit mehr als brave, blasse Freizeitbeschäftigung. Ein gutes Aquarell lebt von Farbe, Ausdruck und gezielter Reduktion. Dies bedingt ein ständiges Abwägen, wie viel darzustellen ist, um das Motiv verständlich zu machen, um Interesse am Bild zu wecken, um aber auch genügend Freiraum für die Interpretation des Betrachters zu schaffen. Ein gelungenes Aquarell vermag unseren Geist anzuregen und ein Motiv erkennen zu lassen, ohne dass es in allen Einzelheiten ausgearbeitet ist. Grundlage dafür ist die bewusste Auseinandersetzung mit dem Motiv und die Kenntnis von Aquarelltechniken, mit denen es gelingt die Stimmung desselben wiederzugeben.

Wort- und Bildmalerei sind meine Leidenschaften. Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Auswahl meiner Werke der Bildenden Kunst . Ebenso Informationen zu meinem Roman „Hinter dem Rot“ und meinem Lyrik-und Bildband Blind von des Lebens Rot. Der literarische Blog to Go zeigt Sequenzen meiner literarischen Arbeit.

.Die Malerei, und die literarische Arbeit brauchen Mut und Vertrauen.

Kunst erfordert Mut. „Kreativität braucht Mut“ betonte Henri Matisse: Den Mut, um Neues entstehen zu lassen. Doch was ist das überhaupt, dieser Mut? Es ist in jedem Fall Entschlusskraft – nämlich etwas zu tun oder eben auch zu verweigern. Er ist viel mehr als Kühnheit, als Tapferkeit oder nur die Überwindung von Furcht – denn auch die Angst gehört zum Mut dazu. Auf jeden Fall – das zeigt gerade die Kunst – bedingt einzig Mut Bewegung und Fortschritt. Es gehört Mut dazu, ein scheinbar abgeschlossenes Werk doch zu überarbeiten, es zu verwerfen, vielleicht auch zu zerstören, um Neues entstehen zu lassen. Und dazu ist Vertrauen nötig – in die eigenen Fähigkeiten und in die Kraft, solche Wege zu beschreiten. „Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut“, wusste schon Perikles im 5. Jahrhundert v. Chr. Und sehr viel später sagte Meret Oppenheim: „Man muss sich die Freiheit nehmen. Sie wird einem nicht gegeben.“