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WortArt

Wortkunst oder Literatur ist Leidenschaft, ist wie Liebe. Ist Freude, ist Hymne, Gesang, ist Daseinsjubel. Immer neue Worte finden. Ihnen Farben verleihen. Farben, die aus den Festen des Lebens fließen. Worte, geschliffen scharfe Diamanten funkeln, blenden, brillant. Wortkarawanen fließen frei herzwärts. Erinnerungen fließen, überfließen auf Papier. Literatur als Akt der Schöpfung. Liebe ist Literatur, sie offenbart wie Menschen sich in der Begegnung erschaffen.

Literatur muss zum Vergessen und Erinnern bringen. Gleichermaßen. Gute Literatur stellt Fragen, bringt zum Zweifeln und erweitert die Welt. Sie muss bewegen, gefährlich sein und schön. Literatur ändert Leben, lässt neue Wege zum Leben finden. 

Für mich entsteht Literatur aus einem Grundgefühl der Melancholie. Dem Bewusstsein um Vergänglichkeit. Nicht aus dem fröhlich grellen Geplapper, aus Schlagfertigkeit, aus pornografisch schockierenden Darstellungen. Melancholie gebiert Sprache, verführt, berührt, verdichtet. Geht mit diesem Gefühl in die Tiefe. Fern jener fiktiven Geschichten, die kurzlebig und oberflächlich sind.

Meine Bücher sind nicht autobiografisch, aber sie haben ihre Wurzeln in meinem Leben.

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