Ankommen

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Dieser Abend, wenn du weißt, dass dein Weg der Richtige war. Dein Zur Seite Treten, Abbiegen, einen anderen Kurs ansteuern. Die Spur wechseln, auf die du zurückkehren wirst. In Zukunft, wenn die Zeit reif. Heute hältst du die Zeit an, nimmst eine Auszeit auf einer Insel. Ruheinsel. Atem holen, während das Meer um dich herum brandet, sich überschlägt, Menschen mitreißt und untergehen lässt. Blind werden lässt im Sog, der Gut und Böse vermengt, nicht mehr trennt. Im Kampf gegen die Brandung haben sie ihre Haltung verloren, mehr noch, ihren Halt. 

Ankommen auf der Insel verspricht Rettung. Wer festen Boden unter seinen Füßen hat, kann gehen. Mehr noch: Auf-Recht gehen. Aufrichtig sein. Und manchmal ist das Verweilen auf einer Insel genau das, was den Blick weitet für den späteren unwegsamen Weg an Land.

Wenn der Sturm sich gelegt und die Stimmen verstummt, setz’ die Segel neu. Den Kompass vor Augen, das Ziel im Visier.

Vielleicht morgen schon?

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