KünstlerHaus Hülsenbusch

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Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.

H.Domin

Aufbrechen heißt mein Ziel, immer aufs Neue, rechtzeitig den ausgetretenen Pfad verlassen, um dem Leben Farbe zu verleihen. Ein Ort ist gefunden, an dem Kunst gelebt werden kann. Rückzugsort für viele Spielarten der Kreativität: Die Malerei in Aquarell und Acryl, die Kalligraphie und die Literatur. Es entsteht ein SchreibRaum, in welchem wir das Schreiben kultivieren, literarisch, autobiografisch, lyrisch und kallligraphisch. Es entsteht darüber hinaus ein FarbRaum, ein Ort, an dem ich meine Aquarelle und Acrylbilder anfertige und ausstelle. Eine Werkstatt für Bilder und Worte.

Ab 01. Juni wird geöffnet sein. Am 13. Juni findet eine Einweihungsfeier statt.

Die offiziellen Öffnungszeiten sind ab Juni dienstags, von 10.00 h – 14. 00 h zu den Marktzeiten des Dorfes. Und donnerstags von 14.00 h – 18.00 h. 

KünstlerHaus Hülsenbusch, Albert-Stiefelhagen-Weg 2, 51647 Gummersbach

 

Presseartikel vom 06.09.17

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Presseartikel der OVZ vom 14.06.2017

 

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Hülsenbusch 

Ein Ort der Ruhe, aber auch der Begegnung. Ein Atelier, in dem ein Literaturkreis ein Zuhause finden wird, in dem gemalt und geschrieben wird. Ein Raum für Lesungen und Gespräche. Große Pläne für ihr kleines Häuschen hat Sabine Wallefeld gestern skizziert.

Die Malerin und Autorin aus Gummersbach eröffnete, just an ihrem Geburtstag, ihr Künstlerhaus im Ortskern von Hülsenbusch und freute sich über viele Besucher, die vom Wochenmarkt um die Ecke auch den Weg zu ihr fanden, um sich vorzustellen und weitere Besuche anzukündigen.

Das Ortsschild, das genau vor ihrer Tür auf den Ort Wallefeld verweist, hat die Gummersbacherin als gutes Zeichen genommen. Auch, dass sie schon Freunde in Hülsenbusch hat, die ihr die Räume vermittelten, wertet sie als positives Signal für eine kreative Zukunft, die sie mit dem großen, von Sonne durchfluteten Raum, in dem sie malen wird, verknüpft.

Dazu kommt, dass drei Bilder schon verkauft waren, noch bevor sie offiziell Eröffnung feierte. „Wenn das kein gutes Zeichen ist“, sagt die Malerin lachend. Denn in den vergangenen Wochen hat Sabine Wallefeld die Räume des kleinen Hauses nicht nur in eine Arbeitsstätte, sondern auch in eine Galerie verwandelt, in der sie ihre Bilder zeigt. Einst waren dort ganz handfest ein Schuhmacher und ein Blumenladen ansässig, jetzt gibt es poetische Bilder in zarten Farben zu sehen, die Titel tragen wie „Gesang des Meeres“ und „Wolkenmond“.

„Das Künstlerhaus soll ein Ort sein, an dem meine Gäste gerne eine Pause machen“, sagt die Gummersbacherin. Klar, dass sie auch am Leben des Dorfes teilnehmen möchte. So gibt es schon Pläne, mit der evangelischen Gemeinde zusammen zu arbeiten. „Ich habe die Idee im Kopf, mit den Kindern zu malen und mit den Konfirmanden Texte zu schreiben.“ Das Engagement der Menschen, das wieder Leben in Form von Wochenmarkt und Genossenschafts-Gaststätte, ins Dorf gebracht hat, hat auch die Gummersbacherin begeistert. „Hier möchte ich etwas beisteuern. Ich freue mich sehr, dass ich so herzlich aufgenommen wurde.“

Sabine Wallefeld ist dienstags (10 bis 14 Uhr) und donnerstags (14 bis 18 Uhr) im Künstlerhaus anzutreffen.

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